Auf nach Bergen 2

So nun habe ich wieder Landstrom und auch WLan, somit kann ich wieder was schreiben. Nachdem ich dann an Tag 11 in Amifybygg, getankt hatte, bin ich dann los Richtung Norden, hier gibt es ja nur die Nord- und die Südfahrer.

Der Wind war erst überhaupt nicht da wurde dann aber wieder stärker und stärker, die Wellen immer höher und das Vordeck mal wieder öfters unter Wasser.

Wieder eine Gegenan bolzerei… ich hatte dann die nase voll, hatte aber den Südausgang des Egersund verpaßt, hatte zu lange gelesen. Jetzt gab es nur die Möglichkeit in den Egersund Nord reinzufahren, oder durch bis Starvanger, was wieder 8 Stunnden bedeutet hätte, und ich hatte die Navilichter noch nicht wieder Instand gesetzt, soll man nicht machen… also bin ich dann um die Ecke in den Egersund und überlegte ob es sich jetzt lohnt, bis Egersund zu fahren oder nicht. In einer sehr schönen Bucht am Anfang des Sundes lag eine deutsche Yacht vor Anker und ich beschloß, hier bleibst du..

Ist das nicht GEIL!!! war aber erst am Morgen

die andere Seite

Ja es war eine wunderschöne Nacht, ganz ruhig und sehr friedlich, im Hintergrund war ein kleiner Wasserfall der plätscherte, echt wunder schön. Ich war schon um 15.30 dort und habe dann alle Navilichter neu verkabelt und gestest, alles in Ordnung. Ich ging dann relativ früh schlafen. Am nächsten Morgen Tag12(6.6.) wachte ich sehr früh auf und überlegte was ich jetzt machen sollte.., beschloß dann zu Frühstücken und mich auf den Weg nach Norden zu machen, wie weit ich kommen wollte wußte ich noch nicht, wichtig war nur, ich brauchte Landstrom, da auch der Akku des Laptops leer war und ich nicht mit den Händi schreiben will. Die Sonne empfing mich mit eine sehr warmen Strahl, der Wind war nicht vorhanden, nachdem Frühstück bin ich dann Anker auf, mit der neuen Winde, wo leider ja das umschaltrelais unterwasser war und def. ist, half ein dickes Kabel zum überbrücken und der Anker kam, mit viel Schlamm und einem sehr langen Unterwasser gewächs, aber alles gut.

Ausfahrt aus dem Sund
Fischtrawler bei der Arbeit, umkreiste mich fast

Dann die Küste entlang, Norwegen hat auch flache Ufer und natürlich Windparks.. den den ich gezählt habe waren ca 60 Windräder, bei uns wäre man da Sturmgelaufen, Vorteil für ein dünn besiedeltes Land. Die Küste..

Ja und sogar Sandstrand…nur die Palmen fehlen…lach

und kleine Monster, die unter Wassser warten, das man unvorsichtig wird..

Die einen dann ablenken von der Schönheit des Schnees auf den Bergen


2 Fähren kreuzen sich vor dem Schneeberg, Einfahrt nach Haugesund
SAR der Norweger in voller Fahrt an mir vorbei, ob was passiert ist???

Ja das war der 12 Tag meiner Reise in das Nordmeer, und ich war fest in Haugesund gegen 20 Uhr.. und habe morgen einen langen Ritt nach Bergen vor mir..Was mir gerade noch einfällt, ich hatte eigentlich 2 Tage Stavanger eingeplant, die ich jetzt übersprungen habe, habe also wieder einen Tag gut gemacht..

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